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Vergleichsweise leicht hatten es da drei Flüchtlingskinder, für die am Donnerstag die Einschulung war. Sie kannten schon künftige Mitschüler aus dem Kindergarten, wo sie auch ihre prächtigen Schultüten gebastelt haben, die sie am ersten Schultag stolz präsentierten. Auch mit der Verständigung klappt es bei ihnen schon ein bisschen besser.

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Ausflug ins Ravensburger Spieleland

Nach der ersten Schulwoche mit all den neuen Eindrücken und der ganzen Anspannung kam der Ausflug am Samstag gerade recht. Wie schon im letzten Jahr konnten wir eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingskindern zu einem Ausflug anmelden, der vom Arbeiter-Samariter-Bund organisiert und finanziert worden ist. Zwölf Kinder, die von vier Begleitpersonen, darunter zwei syrischen jungen Männern, betreut wurden, durften mit. Das Ziel war dieses Mal das Ravensburger Spieleland. Den Erzählungen und Photos nach war der Tag ein großes Vergnügen, den alle sehr genossen haben.

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Der zweite Jahrestag

Einer der syrischen Flüchtlinge sagte, er könne es fast nicht glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, dass er zusammen mit 23 anderen in den Container in Mochenwangen einzog. Jetzt wohnt er bereits allein und arbeitet Vollzeit. Davon können andere nur träumen, aber es zeigt, was möglich ist. Weil der Ankunftstag der Flüchtlinge im September 2015 ein besonderer Tag war - auch für die Mitglieder des Helferkreises -, begehen wir ihn jährlich mit einem kleinen Fest. So freundschaftlich unkompliziert der Umgang mit den Flüchtlingen ist, so war auch dieses Fest. Alle brachten etwas selbst Zubereitetes zum Essen mit, so dass das Buffet aus einer Mischung aus arabischen und deutschen Leckereien bestand. Es war eine fröhliche Runde mit vielen vertrauten Gesichtern. Immerhin wohnen von den ersten 24 Syrern noch zehn in der Gemeinde, darunter vier Einzelpersonen und sechs Familienväter mit ihren Familien.

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Unterstützung gesucht

Trotz ehrlichen Bemühens ist manchmal die Ordnung im Schulranzen oder in den Heften oder die Regelmäßigkeit beim Verrichten der Hausaufgaben für manche der syrischen Buben eine Herausforderung bzw. Überforderung. Gesucht wird daher jemand, der sich vorstellen könnte etwas Hilfestellung zu geben beim Erlernen dieser für den Schulalltag wichtigen Grundregeln.

Gesucht wird außerdem jemand, der einen vor der Ausbildung zum Mechatroniker stehenden jungen Syrer im Fach-Berufsschuljahr begleitet bzw. den Unterrichtsstoff – nach Bedarf - nochmal durchspricht. (Rückfragen unter Tel. 07502-2669/ M. Wolf-Schuler)

Bericht: Monika Wolf-Schuler